Was ist eigentlich am sichersten: WPA, WPA Persönlich oder WPA2 und welche Nachteile hat ein Freies Netzwerk ? In diesem Beitrag erklären wir Ihnen die Vor- und Nachteile eines gesicherten Netzwerkes, und die Vor- und Nachteile eines freien W-LANs oder unverschlüsselten Gastzugangs.
Was bedeutet WPA und WPA2 eigentlich?
„WPA“ ist die Abkürzung für Wi-Fi Protected Access (übersetzt „geschützter Zugang“) und ist eine Verschlüsselungsart des WLAN. Auch „WPA2“ steht anfangs für dieselbe Abkürzung, gilt jedoch als besonders schwer zu hacken; Voraussetzung ist auch hier ein sicheres Passwort.
Was ist sicherer: WPA oder WPA2 ?
Sicher ist beides – sicherer jedoch WPA2, da diese Verschlüsselungsart – wie oben beschrieben – als besonders schwer zu knacken gilt. Möchte man also auf Nummer Sicher gehen, sollte man stets die Verschlüsselungsart „WPA2“ für den eigenen WLAN aktivieren.
Tipp: Es lohnt sich, nach Inbetriebnahme eines WLAN Routers das Passwort auf Sicherheit zu prüfen. Dazu besuchen Sie die „Speedport“-Site der Telekom Deutschland GmbH, welche unter URL Adresse http://speedport.ip erreicht werden kann. Wie Sie ihr Passwort ändern können erklären wir in diesem Beitrag.
Risiko eines „Freien Netzwerks“
Egal ob Sie oder jemand anderes ein Freies Netzwerk (auch „ungesichertes Netzwerk) betreibt: es bestehen immer Risiken.
1. Risiken für den Betreiber
Nicht nur für den Nutzer, sondern auch für den Betreiber des Wi-Fi bestehen Risiken. Darunter z.B. die Störerhaftung. Die Störerhaftung gilt für den Netzwerkinhaber; lädt ein Nutzer des Wi-Fis z.B. ein urheberrechtlich geschütztes Werk (Geschützte Werke) auf einer Plattform hoch und das deutsche Urheberrecht wurde dadurch verletzt, so würde man die IP des WLAN, von dem die Rechtsverletzung ausging, auslesen und zurückverfolgen – dann steht fest, wer der Betreiber des entsprechenden Netzwerks ist. Aufgrund dessen, dass die Störerhaftung abgeschafft wurde, haftet der Inhaber des zum Missbrauch verwendeten Netzwerks nicht für Schäden, die aufgrund unbefugter Nutzung durch Dritte entstanden sind. Das gleiche gilt zudem für Gastzugänge.
2. Risiken für den Nutzer
Der Nutzer eines freien Netzwerks (Hotspot) ist zu jeder Zeit eine Zielscheibe für Hacker. Das liegt vor allem an der deaktivierten Verschlüsselung des jeweiligen freien Netzwerks. Die Verschlüsselung ist bei ungesicherten Netzwerken deshalb so oft deaktiviert, weil man dem Nutzer eine schnelle und reibungslose Verbindung zum entsprechenden Server bieten möchte – mit „schnellere Verbindung“ ist die Eingabe eines Passworts gemeint, die bei einem ungesicherten Netzwerk wegfällt.
Während der unverschlüsselten Datenübermittelung an den jeweiligen Netzwerkbetreiber, der ihre IP sowie weitere Daten von Ihnen auf seinem Speedport-Monitor einsehen kann, können Hacker ihre Daten abfangen – dies nennt man in Fachjargon auch „ausspähen“.
Welche Schutzmaßnahmen kann ich treffen?
Begeben Sie sich dazu zu unserem nächsten Beitrag.
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Ein Kommentar zu „W-LAN Netzwerkarten – unsere Empfehlungen“